Ansprechpartner/in

Margret Tholemeyer-Nöring
05901 2702
Losekamp 18, 49584 Hollenstede


Der Zweigverein der „Christlichen Mütter zu Schwagstorf“ wurde im Jahre 1906 gegründet. Diesem Verein gehörten auch Hollensteder Frauen an, da wir zu dieser Zeit der Kirchengemeinde Schwagstorf angehörten.

1920 wurde Hollenstede eine eigene Kirchengemeinde.  Der „Mütterverein“ wurde in der neuen Gemeinde durch Betstunden aufrechterhalten. Vorbeterinnen waren Anna Große Haar, Maria Meyer zu Holle, Frieda Schuckmann und Caroline Rolfes.

Etwa im Jahr 1959 bemühte sich unser damaliger Pastor Wüste um neue Vorbeterinnen, da die bisherigen aus Alters- und Krankheitsgründen ausschieden. In einer Versammlung nach der Sonntagsandacht bestimmte Pastor Wüste durch Fingerzeig mit „Du und Du und Du kannst das auch wohl“ Clara Schmiemann, Maria Becktepe und Leni Ostholthoff als neue Vorbeterinnen.

Am 1. Oktober 1965 wurde Pastor Lückertz neuer Pastor in Hollenstede. Durch ihn bekam das Gemeindeleben neuen Aufschwung.  Jährlich fuhr der Mütterverein zu Frauenkundgebungen nach Ahmsen. Es wurden auch Wallfahrten gemacht und Einkehrtage gehalten. Alle Veranstaltungen wurden von Pastor Lückertz organisiert.

Am Aschermittwoch 27.2.1974 lud Pastor Lückertz alle Frauen zu einer Versammlung ein, um die KFD (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) neu zu gründen. In der Einladung heißt es unter anderem „…zur Frauengemeinschaft gehören Jung und Alt aus unserer Damenwelt, kurz gesagt alle Frauen. Für diese Versammlung reicht unsere Schule gerade aus. Dass Hollenstede nicht auf dem Aussterbeposten steht, müsste an diesem Abend sichtbar werden. Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen.“

Die Vorbeterinnen Clara Schmiemann, Maria Becktepe und Leni Ostholthoff arbeiteten jetzt als Vorstandsfrauen mit Pastor Lückertz als Präses zusammen. Am 29. Januar 1975 wurde der erste zünftige Frauenkarneval gefeiert.  

Am 5. Dezember 1975 ordnete Pastor Lückertz, der zu Anfang des kommenden Jahres nach Bremen versetzt wurde, in der jährlichen Adventsfeier eine Vorstandsneuwahl an. Sein Anliegen war es, dass die Arbeit der Frauengemeinschaft lebendig bliebe. Deshalb wurden 6 Frauen in den Vorstand gewählt: Josefine Kenning, Maria Becktepe, Leni Ostholthoff, Agnes Stein, Elisabeth Wilke und Anneliese Geers.  

Im Jahr 1980 zählte die Gemeinschaft 136 Mitglieder. Die Monat für Monat stattfindenden Veranstaltungen wurden sehr gut angenommen und so war die Frauengemeinschaft aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken.

 Nach mehreren Wechseln in der pastoralen Führung waren wir 1987 ohne geistliche Führung und das sollte für einige Jahre so bleiben. Da wir ohnehin eine recht selbständige Gemeinde sind, konnte uns das kaum erschüttern. Die Aktionen unserer Gemeinschaft sollten nicht darunter leiden. Ganz im Gegenteil das Angebot war umfangreich und interessant.

Im Mai 1991 bekamen wir endlich nach 14 Jahren Pause wieder einen Präses. Kaplan Ulrich Krause wurde im Rahmen einer Feierstunde in sein Amt eingeführt. Leider verließ Kaplan Krause im Juli 1994 unsere Gemeinde. Jedoch mussten wir nicht lange auf einen neuen Präses warten. Im Dezember desselben Jahres übernahm Kaplan Ulrich Beckwermert dieses Amt.


Der Kreis junger Frauen

Aufgrund ständiger Nachfrage wurde am 31. Januar 1989 der „Kreis junger Frauen“ als Untergruppe der Frauengemeinschaft gegründet. Veranstaltungen wie das Völkerball- Spielen mit anschließendem Grillen, Maigang, Radtour, Vorbereitungen von Heiligen Messen der Frauengemeinschaft und Kindermessen, Kohlgang und Weihnachtsfeier sind feste Programmpunkte im Jahresplan.


Eine gute Idee war die Bildung der Mutter Kind Gruppe. Am 29. September 1989 fand ein Vortrag über Mutter-Kind-Gruppen statt. Dies war der Anlass für einige Mütter sich nochmal zu treffen und eine eigene Gruppe zu planen. Elke Pohl und Ingeborg Schmiemann erklären sich bereit an einer Schulung zur Leitung einer solchen Gruppen teilzunehmen. Am 13. Dezember 1989 fand dann das erste Treffen der Hollensteder Mutter Kind Gruppe im Pfarrheim statt.  Seitdem trifft man sich im 14-tägigen oder wöchentlichen Rhythmus. Die Gruppe bietet den jungen Müttern (und Omas) mit ihren Kindern die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen und die Kinder werden zum Spielen, Basteln und gemeinsamen Singen angeregt und angeleitet.

Stand: 12/2025